Rhein-Mosel Regatta 25./26.06.2016
Am 25./26.06.2016 findet in Koblenz wieder die Piratenrangliste beim YCRM statt. Meldeschluss für diese schöne Regatta ist am 20. Juni 2016. Es...
Am 25./26.06.2016 findet in Koblenz wieder die Piratenrangliste beim YCRM statt. Meldeschluss für diese schöne Regatta ist am 20. Juni 2016. Es...
Franz Rompeltien, ein 16 Jahre alter sehr guter Piratensegler aus Chile, sucht für die JEM in Ungarn einen Vorschoter, der möglichst ein wenig...
Am 4. und 5. Juni fanden dieses Jahr wieder einmal die Rurseetage statt. Als Jugendregatta war es gleichzeitig auch die Landesjugendmeisterschaft NRW, die wir erfreulicherweise daher auf unserem Heimrevier segeln konnten. Die Wettervorhersage versprach viel Sonnenschein, aber auch Gewitter, das später mit ein paar Regentropfen glücklicherweise an uns vorbei zog.
Mit 12 Booten, davon 9 vom See und 3 von Auswärts, ging es nach den Finns an den Start. Recht konstante 2 Windstärken begleiteten uns durch den ersten Lauf. Doch auf dem letzten Spikurs steckten Robin und Henny, die sich einen großen Vorsprung ersegelt hatten, im Flautenloch fest, sodass Tobias, Nick und wir aufholen konnten. Dank Innenraum an der Leetonne konnten wir uns so den ersten Platz sichern.
Mein Freund Detlef Schwassmann ersetzte meinen Vorschotmann Jörgen Mohns, der glücklicher Papa geworden ist (Glückwunsch von allen Piratenseglern). Schwassi und ich segelten jahrelang erfolgreich zusammen und nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft M/V 1998 auf dem Plauer See, übernahm er selbst erfolgreich das Ruder. Wir segelten beide 1991 das erste Mal auf dem Ratzeburger See mit einem selbstgebauten Piraten (ohne Salinge) und waren dann auch „Feldfüller“. Für mich stand damals schon fest, dass ich mir einen neuen Piraten kaufen würde und dieses vollzog ich dann 1993 mit GER 4144.
Wir hatten am Wochenende Kaiserwetter, 22 Piraten waren am Start und wir segelten 3 Wettfahrten bei optimalen Bedingungen (Windstärke 2 bis 3 aus Nordost).
Da segelt man fast 40 Jahre Pirat, ist das erste Mal in Trier zu Besuch – und muss gleich den Bericht schreiben….
Der Reihe nach:
Am 6.5. machten wir uns auf den Weg nach Trier und mussten mal wieder feststellen das Deutschland recht groß ist (Kerstin kommt aus Hamburg). Aber bei der Ankunft wurden wir gleich nett aufgenommen, Zeltplatz optimal mit Blick auf die Mosel, Kaffee und Kuchen im vom Verein selbstbewirtschafteten Clubhaus sowie eine erste Grillrunde am Abend ließen die Fahrt schnell vergessen. Überhaupt können wir die Gastfreundschaft beim PST nur empfehlen, so herzlich wird man nur an wenigen Stellen aufgenommen. Zu nennen ist das Frühstück am Samstag und Sonntag, das Abendessen mit Grill, Salaten und anschließendem Eis sowie nach den Regatten am Sonntag Kaffee und Kuchen. Herzlichen Dank stellvertretend für alle Organisatoren an Familie Hofmann von Kap Herr und Henning Dresel.
Die Deutsche Piraten-Klassenvereinigung und die DSV-Seglerjugend bieten ein Training unter der Leitung von Christian Swatosch zur...
Dieses Jahr fand erneut vom 04.04.2016 bis zum 08.04.2016 das Piraten-Trainingslager in Borgwedel statt. Ab Montagmittag kamen die Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen mit viel Motivation an. Nachdem wir alle unsere Piraten aufgeriggt hatten, konnten wir unsere Zimmer beziehen und erste Bekanntschaften schließen. Nach dem Abendessen haben wir uns dann alle vorgestellt und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.
Die Junioren Europameisterschaft findet vom 07.08-12.08.16 am Balaton in Ungarn statt. Ein absolutes Highlight und sehr zu...
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen frühlingshaften Temperaturen fanden sich sage und schreibe sechs (!) Piraten zum 57. Goldenen Beil vom Langen See beim KSC ein. Die Bahn mussten wir uns mit Lasern, OKs und viel zu vielen 420ern teilen. Hauptakteure bei Organisation und Durchführung war – wie in jedem Jahr – Familie Willmann, die mit viel Einsatz und Herzblut bei der Sache war und auf diese Weise allen ein schönes Regattawochenende ermöglichte. Fast pünktlich ging es am Samstag um kurz nach 11:00 Uhr los, und wir segelten drei spannende Läufe bei leichter Damenbriese auf dem Wasser unmittelbar vor dem Club. Der drehende Wind mit zahlreichen Löchern sorgte einerseits für geraufte Haare, aber andererseits auch dafür, dass man sich selbst nach groben Schnitzern zwei Wenden später plötzlich wieder ganz vorne befand. Schnell war uns klar, dass hier trotz harter Konkurrenz nicht nur auf Grund der Feldgröße ein Sieg nicht auszuschließen war. Das taktische Ziel: Nerven behalten.
Der Gardasee: Ein Revier von unglaublicher Größe, umrandet von schönen italienischen Dörfern und schneebedeckten Bergen, genutzt von vielen kleinen Gruppen Seglern, die um ihre Trainerboote kreisen. So war unser erster Eindruck, als wir bei unserer Ankunft am Sonntag einen Blick auf den See erhaschen konnten. Wenn man an ein Revier gewöhnt ist, bei dem es nicht ungewöhnlich ist, einen Schwimmer fast zu übersehen, der mal eben von einem zum anderen Ufer schwimmt, ist der Gardasee wirklich beeindruckend.
Meine Motivation zum Regattasegeln war fast auf dem Nullpunkt, mein Vorschotmann fällt wegen Nachwuchs in der Familie erst mal aus, Schwassi hatte keine Zeit und Freddy segelt mit Daniel Reinsberg zusammen, waren aber auch nicht am Start.Ich fragte bei Beate Hanitzsch nach (langjährige 470-iger Vorschoterin und jetzt im SYC Bundesliga Team) ob sie nicht Lust hätte, mit mir zusammen die Pfingstregatta in Röbel auf der Müritz zu segeln. Zu meiner Freude stimmte sie zu und wir trainierten am Mittwoch vor der Regatta bei Windstärke 4 bis5 auf dem Schweriner See unter anderem Spinnakermanöver. Dafür dass es Beates Premiere auf einem Pirat war, waren wir recht zufrieden und fuhren am Wochenende zuversichtlich nach Röbel. Wirwaren gespannt darauf, wie wir wohl miteinander klar kommen würden. Der Wind war ausreichend und zum ersten Mal in diesem Jahr ein bisschen zu viel (4-5 Windstärken und in den Böen etwas mehr).
Nachdem wir die letzten Jahre schon zum Dümmerfinale gekommen waren, ging es für uns am 23. und 24.04.16 auch zum Leineweberpokal an den Dümmer. Da die Prognose neben den 3-4 Windstärken auch Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Nacht vorhergesagt hatte, reisten wir ausnahmsweise erst am Samstag und nicht wie sonst schon Freitag an.
Am Samstagmorgen bauten wir also das erste Mal für diese Saison gemeinsam das Boot auf und auch wenn es durch die lange Winterpause nicht so routiniert lief wie gewohnt, waren wir doch guter Dinge für die erste gemeinsame Regatta.
Doch am Dümmer scheinen 3-4 Bft etwas anderes zu heißen als bei uns. Auch wenn wir noch eine relativ junge Crew sind, haben wir doch auch schon Gewicht auf der Kante zu bieten und etwas mehr Wind spielt uns eigentlich ganz gut in die Karten. Nichts desto trotz mussten wir vom Start der ersten Wettfahrt bis zur Zielkreuz des Dritten Laufes die Zähne zusammenbeißen und kämpfen. Es lief soweit alles gut doch spätesten auf dem Spikurs wurde allen bewusst, dass das kein Zuckerschlecken werden
würde, doch brennende Beine und müde Arme gehören nun mal zum Regattasegeln dazu. Leider dauerte es immer etwas bis der nächste Start erfolgen konnte, nachdem die ersten im Ziel waren, da sich die Piraten die Bahn noch mit 420- und Finn-Seglern teilen mussten und in den Pausen zwischen den Läufen war der eisige Wind besonders unangenehm.