Aktuelles
Bericht Hackebeil 2016

Bericht Hackebeil 2016

Das Hackebeil vom Rursee hat in den letzten Jahren vor allem durch starken und böigen Wind, sowie ein tolles Abendprogramm auf sich aufmerksam gemacht. Daher war die Vorfreude umso größer, zumal der Wind an den Rurseetagen am vergangenen Wochenende eher dürftig war. Die Prognose sagte zwar kein Hackebeil typisches Wetter voraus, aber wenn die 2 Bft konstant sind und es zusätzlich etwas Sonne gibt, will man sich nicht beschweren. Und so starteten wir um 13:15 Uhr in den ersten Lauf, in dem sich bei untypischem Ostwind Thomas und Frank Schneider an die Spitze segelten. Auch der zweite Lauf fing noch mit schönem Wind an und dieses Mal konnten sich Robin Call und Henrik Junge noch vor Schneiders durchsetzen. Doch obwohl die Bahn schon verkürzt wurde, ließ der Wind beim Zielleinlauf stark nach, sodass das Feld noch einmal von hinten mit frischem Wind angefahren kam und das ein oder andere Boot auf der Strecke blieb. Der dritte Lauf konnte nicht im Anschluss gestartet werden, sondern wurde auf 17:00 Uhr verschoben, um dann auch noch eine Wettfahrt bei Westwind zu segeln.

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Güstrow lässt die Kuh fliegen

Güstrow lässt die Kuh fliegen

Schon früh in der Saisonplanung für 2016 besprach ich mit meinem Steuermann Gunter Edinger, dass wir gern wieder nach Güstrow fahren wollen. Schließlich lief es 2015 seglerisch dort gut für uns und das Rahmenprogramm sprach auch für einen Besuch. Also machten wir uns am Freitag auf Richtung Norden, zunächst bis zur Autobahnraststätte, wo wir uns mit dem jüngeren Teil des Edinger Clans treffen wollten. Im Konvoi ging es dann über die erfreulich freien Straßen und bald schon konnten wir uns am Begrüßungsbuffet laben und Musik genießen.
Am Samstag wurde zur Eröffnung klargestellt, dass bei der WVG die Kuh fliegt; auch optisch: ein Milchviehballon flatterte in der Brise. Seglerisch ging es gut voran: wir konnten bei Sonne und schönem Wind 3 Läufe im Trapezkurs absolvieren.

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Bericht Moselbeil

Bericht Moselbeil

Da segelt man fast 40 Jahre Pirat, ist das erste Mal in Trier zu Besuch – und muss gleich den Bericht schreiben....
Der Reihe nach:
Am 6.5. machten wir uns auf den Weg nach Trier und mussten mal wieder feststellen das Deutschland recht groß ist (Kerstin kommt aus Hamburg). Aber bei der Ankunft wurden wir gleich nett aufgenommen, Zeltplatz optimal mit Blick auf die Mosel, Kaffee und Kuchen im vom Verein selbstbewirtschafteten Clubhaus sowie eine erste Grillrunde am Abend ließen die Fahrt schnell vergessen. Überhaupt können wir die Gastfreundschaft beim PST nur empfehlen, so herzlich wird man nur an wenigen Stellen aufgenommen. Zu nennen ist das Frühstück am Samstag und Sonntag, das Abendessen mit Grill, Salaten und anschließendem Eis sowie nach den Regatten am Sonntag Kaffee und Kuchen. Herzlichen Dank stellvertretend für alle Organisatoren an Familie Hofmann von Kap Herr und Henning Dresel.

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Bericht 57. Goldenes Beil

Bericht 57. Goldenes Beil

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen frühlingshaften Temperaturen fanden sich sage und schreibe sechs (!) Piraten zum 57. Goldenen Beil vom Langen See beim KSC ein. Die Bahn mussten wir uns mit Lasern, OKs und viel zu vielen 420ern teilen. Hauptakteure bei Organisation und Durchführung war – wie in jedem Jahr – Familie Willmann, die mit viel Einsatz und Herzblut bei der Sache war und auf diese Weise allen ein schönes Regattawochenende ermöglichte. Fast pünktlich ging es am Samstag um kurz nach 11:00 Uhr los, und wir segelten drei spannende Läufe bei leichter Damenbriese auf dem Wasser unmittelbar vor dem Club. Der drehende Wind mit zahlreichen Löchern sorgte einerseits für geraufte Haare, aber andererseits auch dafür, dass man sich selbst nach groben Schnitzern zwei Wenden später plötzlich wieder ganz vorne befand. Schnell war uns klar, dass hier trotz harter Konkurrenz nicht nur auf Grund der Feldgröße ein Sieg nicht auszuschließen war. Das taktische Ziel: Nerven behalten.

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65. Pfingstregatta in Röbel vom 14.-15. Mai 2016

65. Pfingstregatta in Röbel vom 14.-15. Mai 2016

Meine Motivation zum Regattasegeln war fast auf dem Nullpunkt, mein Vorschotmann fällt wegen Nachwuchs in der Familie erst mal aus, Schwassi hatte keine Zeit und Freddy segelt mit Daniel Reinsberg zusammen, waren aber auch nicht am Start.Ich fragte bei Beate Hanitzsch nach (langjährige 470-iger Vorschoterin und jetzt im SYC Bundesliga Team) ob sie nicht Lust hätte, mit mir zusammen die Pfingstregatta in Röbel auf der Müritz zu segeln. Zu meiner Freude stimmte sie zu und wir trainierten am Mittwoch vor der Regatta bei Windstärke 4 bis5 auf dem Schweriner See unter anderem Spinnakermanöver. Dafür dass es Beates Premiere auf einem Pirat war, waren wir recht zufrieden und fuhren am Wochenende zuversichtlich nach Röbel. Wirwaren gespannt darauf, wie wir wohl miteinander klar kommen würden. Der Wind war ausreichend und zum ersten Mal in diesem Jahr ein bisschen zu viel (4-5 Windstärken und in den Böen etwas mehr).

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Bericht Leineweberpokal 2016

Bericht Leineweberpokal 2016

Nachdem wir die letzten Jahre schon zum Dümmerfinale gekommen waren, ging es für uns am 23. und 24.04.16 auch zum Leineweberpokal an den Dümmer. Da die Prognose neben den 3-4 Windstärken auch Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Nacht vorhergesagt hatte, reisten wir ausnahmsweise erst am Samstag und nicht wie sonst schon Freitag an.
Am Samstagmorgen bauten wir also das erste Mal für diese Saison gemeinsam das Boot auf und auch wenn es durch die lange Winterpause nicht so routiniert lief wie gewohnt, waren wir doch guter Dinge für die erste gemeinsame Regatta.
Doch am Dümmer scheinen 3-4 Bft etwas anderes zu heißen als bei uns. Auch wenn wir noch eine relativ junge Crew sind, haben wir doch auch schon Gewicht auf der Kante zu bieten und etwas mehr Wind spielt uns eigentlich ganz gut in die Karten. Nichts desto trotz mussten wir vom Start der ersten Wettfahrt bis zur Zielkreuz des Dritten Laufes die Zähne zusammenbeißen und kämpfen. Es lief soweit alles gut doch spätesten auf dem Spikurs wurde allen bewusst, dass das kein Zuckerschlecken werden
würde, doch brennende Beine und müde Arme gehören nun mal zum Regattasegeln dazu. Leider dauerte es immer etwas bis der nächste Start erfolgen konnte, nachdem die ersten im Ziel waren, da sich die Piraten die Bahn noch mit 420- und Finn-Seglern teilen mussten und in den Pausen zwischen den Läufen war der eisige Wind besonders unangenehm.

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daddel
Bericht Haltern Classics

Bericht Haltern Classics

Dieses Jahr gab es bei den Haltern Classics weder eine Terminkollision mit den Osterferien noch mit dem Bonn Marathon und so stand einer Teilnahme von unserer Seite nichts im Wege und Frank und ich hatten uns schon zu Beginn des Jahres auf einen Saisonauftakt in Haltern verständigt.
In der Woche vor der Regatta drehte dann aber die Wettervorhersage für das Wochenende immer mehr ins Minus. Kälteeinbruch mit Schauern und zumindest am Samstag Windböen bis 8 Bft, so lautete die kurzfristige Vorhersage.
Zur Ankunft sah es dann zunächst erstmal deutlich besser aus. Ein Aufbau im Sonnenschein ist doch viel angenehmer als im Regen. Um 12 Uhr bei der Steuermannsbesprechung wurde der voraussichtlich zu segelnde Kurs angekündigt, mit dem Hinweis, dass 4 Läufe vorgesehen seien. Start war jedoch erst für 14 Uhr vorgesehen. Hier könnte man ggf. ein etwas kürzeres Intervall vorsehen. So blieb noch etwas Zeit die anderen zu begrüßen und den Neubau von Svenja und Butze (GER 4480) in Augenschein zu nehmen. Es gab immerhin Kuchen und Sekt.

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Pfauenschreie in Kladow

Pfauenschreie in Kladow

Am 23. April starteten wir zum Willi-Möllmer-Gedächtnispreis des SC Oberspree. Nachdem auf raceoffice.org eine Verschiebung der ersten Startmöglichkeit auf 12:00 Uhr veröffentlicht worden war, konnte der Samstag geruhsam angegangen werden.
Allerdings gab es für meinen Steuermann doch etwas morgendlichen Streß, da familiäre Schlüsselprobleme auftraten.
In Kladow auf dem Gelände des SC Oberspree tummelten sich neben den Piratenseglern, die zu Berliner Meisterschaft und Berliner Jugendbestenermittlung antraten, auch Europes und Contenderpiloten. Beim Booteklarmachen konnte man sich zu günstigen Preisen bei der Vereinsküche versorgen und ab und zu erklang ein Schrei der Kladow-Pfauen.
Kühl war es am Samstag auf dem Wasser, der Wind war teilweise sportlich und wir konnten 2 Wettfahrten mit olympischen Kurs absegeln. Dabei konnten sich Sascha und Holger durchsetzen. Wir hatten auf der ersten Zielkreuz gepatzt und 3 Boote verloren :-(.

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YES
Bericht Young European Sailing 2015

Bericht Young European Sailing 2015

Der YES oder auch Pfingstbusch ist eine feste Regatta in unserem Terminkalender und das mit gutem Grund, drei Tage Regattasegeln auf der Ostsee vor Kiel Schilksee, eine professionelle Wettfahrtleitung und zudem auch viele Segler aus anderen Bootsklassen.

Die Anreise erfolgte wie gewohnt am Freitag, da es am Samstag schon um 13 Uhr losging. Teilnehmer kamen aus Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig Holsten, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Zu unserer Freude sollten wir auch am Samstag und Sonntag getrackt werden. Die Tracker konnten wir Samstagmorgen abholen, leider kam es dabei zu Verzögerung, sodass einige ihre Tracker nicht mitnehmen konnten um rechtzeitig beim Start zu sein, die Stunde Anreise zur Bahn Echo.  Die weitere Wasseranreise ist es aber Wert um das volle Potenzial der Ostsee ausnutzen zu können, freien Wind und Wellen sowie wenige Fahrtensegler in der Nähe der Bahn. Zu aller Überraschung haben alle, die früh ausgelaufen sind und keinen Tracker dabei hatten, ihren von einem Begleitboot nachgeliefert bekommen.

Apropos Wind, dieser war in der ersten und zweiten Wettfahrt leider noch sehr schwach. Dafür gab es aber jedenfalls Sonne und eine ordentliche Welle, was das Segeln sehr anspruchsvoll gestaltete. Zu der dritten Wettfahrt frischte der Wind auf.  Die Bahn haben wir uns mit 20 420ern geteilt, all die anderen 420er nahmen in diesem Jahr zu der parallel ausgetragenen Deutschen Meisterschaft teil. Somit war viel Platz auf der Bahn vorhanden. Zu unserer eigenen Überraschung kamen wir mit dem leichten Wind besser klar als mit dem anschließend stärker werdenden, in den letzten Jahren war das immer anders herum.