Vom 17.-21.08.2016 fand die Internationale Deutsche Meisterschaft der Piraten und Ixylon am Schwielochsee statt. Seit 1996, als ich meine erste Opti B Regatta hier absolvierte, sind mir der Verein und das Revier bestens bekannt und ans Herz gewachsen. Auch in den folgenden Jahren sind wir gern zum Schwielochsee gereist, da die Organisation auf dem Wasser und an Land keine Wünsche offenließ. Nachdem die letzte Saison für uns recht aktiv im Bereich „Piraten“ gestartet ist, gestaltet sich das Jahr 2016 etwas schwieriger. Seit Januar erheitert unser holdes Familienglück nun unsere Mitbewohnerin Romy und neben Hausbau und Minimi verschoben sich die Prioritäten leider etwas. Die IDM stand jedoch fest in unserem Regattaplan, so dass sich unsere vereinseigene Werbellinsee-Regatta als kleine Vorbereitung anbot. Mit großem Interesse verfolgte ich die Meldezahlen für unsere Veranstaltung und nahm wohlwollend zur Kenntnis, dass auch Svenja und Butze sich auf unseren schönen Werbellinsee verirrten. Unsere Segel-Bilanz an dem Wochenende war desaströs, ehrlich gesagt bin ich vom Wasser gekommen, hab mich für die Veranstaltung gefreut, weil die Bedingungen wirklich top waren und unser eigentliches Segel-Leid an der Theke runtergespült. Irgendwann auf dem Weg zu den Örtlichkeiten, zu fortgeschrittener Stunde, begegnete mir „Butze“, der an dem Wochenende mit Svenja einmal mehr gezeigt hat, wie Piratensegeln geht. Er begrüßte mich herzlich mit den Worten: „Mensch, Du musst doch mal das Segel dicht nehmen und anfangen Höhe zu fahren“
Im Anschluss an ein anstrengendes aber sehr schönes Trainingslager und einem nicht optimal gelaufenem Practice Race, fand am 09.04.2016 schließlich die erste Jugendregatta der Saison statt. Nach der langen Winterpause konnten wir uns über viele bekannte aber auch einige neue Gesichter freuen, so dass der Freitagabend und anschließende Vormittag sehr schnell vorüberging. Am Samstagmittag wurden die letzten Vorbereitungen abgeschlossen und wir machten uns als Gruppe auf den Weg zum Start auf der großen Breite. Kaum angekommen, erschallte auch schon das erste Ankündigungssignal und es ging bei sehr leichtem Wind auf die erste Kreuz. Noch bevor das Feld komplett die Raumtonne passiert hatte, schlief der Wind wieder ein und die Wettfahrtleitung beschloss den Lauf abzubrechen und AP zu ziehen. Bei einigen kleinen Windfeldern, welche sich leider nicht durchsetzen konnten, wurde das Feld mit der Hoffnung auf Wind am Nachmittag wieder in den Hafen geschickt. Auch wenn der Wind zunächst auf sich warten ließ, setzte er gegen 15:00 ein, sodass bei angenehmen 3bft ein neues Ankündigungssignal gegeben werden konnte.
Schon früh in der Saisonplanung für 2016 besprach ich mit meinem Steuermann Gunter Edinger, dass wir gern wieder nach Güstrow fahren wollen. Schließlich lief es 2015 seglerisch dort gut für uns und das Rahmenprogramm sprach auch für einen Besuch. Also machten wir uns am Freitag auf Richtung Norden, zunächst bis zur Autobahnraststätte, wo wir uns mit dem jüngeren Teil des Edinger Clans treffen wollten. Im Konvoi ging es dann über die erfreulich freien Straßen und bald schon konnten wir uns am Begrüßungsbuffet laben und Musik genießen. Am Samstag wurde zur Eröffnung klargestellt, dass bei der WVG die Kuh fliegt; auch optisch: ein Milchviehballon flatterte in der Brise. Seglerisch ging es gut voran: wir konnten bei Sonne und schönem Wind 3 Läufe im Trapezkurs absolvieren.
– ein besonderes Happening der Piratenklasse – Seit 50 Jahren richtet der YCS eine Piratenregatta in Strande aus. Aus diesem Anlass wird eine besondere Veranstaltung angeboten. Der Yacht Club Strande lädt die Piraten aller Epochen von 2. bis 4. September...
Nach einem Jahr Abwesenheit bei der Warnemünder Woche war es 2016 wieder Zeit. In den Erinnerungen blieb aus den letzten Jahren ein Wochenende mit Sonne, Wind und Welle.
Die Hinfahrt, freundlicher Weise organisiert von Frieder und durchgeführt in dem Bus von Julius mit Doppelstock erfolgte problemlos. Der Rest der Nation saß gespannt vor dem Fernseher und verfolgte das Halbfinale Deutschland-Frankreich in der Randsportart Fußball. Bei der Ankunft auf Hohe Düne um 23 Uhr guckten wir in viele traurige Gesichter, die das Spiel in der Bootshalle verfolgt haben. Wir verholten uns auf das Marinegelände und bezogen Quartier (Igluzelt).