Bericht Schweriner Frühjahrsregatta 2014

7:30 in Berlin los, 10:00 in Schwerin auf der Wiese, 11:30 Start bei bestem Segelwind. Hier bahnte sich Sport an. Der Kurs durfte wegen der ebenfalls startenden 20er Jollenkreuzer nicht zu klein sein, und beim ersten Rennen dauerte die volle Distanz von drei Runden für die Piraten anderthalb Stunden — das gab es früher regelmäßig, aber seit die ISAF-Weicheier Sollzeiten meist zwischen 45 und 60 Minuten empfehlen, sind viele Segler, mich schließt das ein, nicht nur bedeutend älter, sondern auch bedeutend schlapper geworden. Mann! Ich war echt fertig. Nur die Nahrungszuteilung von einer Banane pro Pause durch Vorschoterin Jule rettete den Kapitän. Weiteres Glück: Die Ixylons stellten eine geringere Gefahr für Leib und Leben dar als zunächst befürchtet.

 

Rennen Nummer zwei und drei waren mit einer Runde weniger für uns immer noch reichlich in der Länge. Es hat eine Menge Spaß gemacht, sich nach den Teichregatten in Berlin, die im Frühjahr immer die Saison eröffnen, mal auf einem deutlich größeren Revier orientieren zu müssen und sich auf länger anhaltende Winddrehungen einzustellen. Ines, Thomas, Peter und Peter hatten die Sache derart souverän im Griff, dass sie nach drei Wettfahrten am Samstag in der Wertung uneinholbar vorn lagen und im vierten Rennen am Sonntag den Sieg unter sich auszumachen hätten.

Bericht Goldenes Beil 2014

Diese Regatta ist ja leider immer noch mein Sorgenkind. So kamen auch dieses Jahr nur schlappe 11 Boote an den Start. Lobenswert finde ich die Teilnahme von den Cottbusser Sportsfreunden, wie Kai Bernstengel und Daniel Salewski mit ihrer Crew und natürlich Güstrow He Lau mit den beiden Peterles, aber auch der Arme Ritter + Turbo Axel sind immer treu dabei. Gunter hat diesmal sein Töchterchin Nadine segeln lassen und betreute sie auch ganz brav. Claudia Roll trumpfte ganz doll auf und segelte mit Exolympionikin  Monika Leu. An diesem Wochende waren sogar 5 WF ausgeschrieben und auch gesegelt, da galt dann wieder 1 Streicher nach 4 gesegelten und gewerteten WF. Entgegen den Jahren zuvor, konnte am Samstag, zusammen mit 1 anderen Regattaveranstaltung auf dem Seddinsee gesegelt werden und zwar kackige 4 WF. Aber auch bei dieser Regatta gab es Missverständnisse was das Absegeln der Bahn betraf… So bogen 4 Mannschaften, u.a. auch Sportsfreund Heggi zu früh ab, denn sie nahmen die Laser-Luvtonne, als sie es bemerkten, konnten sie leider nur noch hinterher segeln. In dieser WF lag Claudi ganz klar an 1. Stelle, gefolgt von Pit und Simone. In der 2.WF nahmen dann alle Seglelfreunde die richtige Luvtonne, wobei Simone eindeutig die Nase vorne hatte, 2. wurde Claudi, also Frauenpower pur und 3. Heggi. Die Peterles fuhren ihren Streicher mit Platz 4. Diese beiden WF, wobei 1x langer und 1x kurzer Kurs gefahren wurde, liefen ganz gut durch, vor allem was den Wind betraf… Einige Böenfelder hatten es ganz schön in sich, so gab es auch schon mal knackige 4-5 WS. Die 3. und vor allem die 4.WF, so gegen 15.00 waren nicht so top, denn da fing der Wind mächtig an abzunehmen und sehr unkonstand nicht nur in der Stärke, sondern vor allem in der Richtung zu werden.  

Bericht Frühjahrscup 2014

Auch dieses Jahr fand diese Regatta wieder einmal sehr zeitig im Jahr statt, was sich leider auch an der Teilnehmerzahl ablesen lässt. Es kamen gerademal 12 Boote an den Start…

Beim näheren Nachfragen bekam ich dann zu hören, na unsere Boote sind ja noch im Schuppen und an dem Wochenende waren mehrere Bootstaufen im Verein, u.a. auch neue Piraten.

Es ist sehr schade, dass es offensichtlich so wenig Interesse gibt auf dem Müggelsee zu segeln, denn am Wetter konnte es dieses Jahr nun gar nicht liegen. Es gab mollige 16° und in der Sonne sogar 18°.

Der Wind war auch ziemlich moderat mit 2-4WS, also tolle Bedingungen für das frühe Frühjahr. Die Finn-Klasse war mit fast 40. Booten das mit Abstand stärkste Feld, aber es war auch ihre Berliner Meisterschaft…

Wie jedes Jahr waren 4 WF ausgeschrieben, aber es konnten nur 3 am Samstag gesegelt werden, Sonntag viel die 4.WF mangels Wind aus.

Das erste Rennen führte Piraten-Josi Simone mit neuem Schweizer Aushilfsschotten Stefan Fels (Segelmacher VM-Sails) und wurde wie schon so oft von Sportsfreund Heggi, der ebenfalls mit neuer Mannschaft, Edelstahl-Haase Matthias, dieses Jahr startet, auf der Zielkreuz abgekocht, gewann und Simone war schwup die wups nur wiedermal 2. Den 3.Platz belegte Brösel aus Güstrow und 4. wurden Sascha + Holger mit neuem Segel-Logo (zu deutsch „Schildkröte“).

Gardasee 2014

{phocagallery view=category|categoryid=39|imageid=1254|displayname=0|displaydetail=0|displaydownload=0|float=left}Bereits im letzten Jahr wurde uns das Training am Gardasee ausdrücklich empfohlen und so ging es für uns dieses Jahr zum ersten Mal nach Italien zum Segeln.

Der See präsentierte sich vor der beeindruckenden Bergkulisse am Mittwoch bei der Anreise mit Sonne, blauem Himmel und mit ausreichend Wind von seiner besten Seite. Am selben Abend traf man sich noch zufällig in einer Pizzeria, denn die meisten Segler wussten schon, wo die Pizzen größer als der Teller waren und einfach nur köstlich schmeckten.

Am Donnerstag ging es dann, nach einer kleinen Ansprache von Christian, für viele zum ersten Mal in dieser Saison aufs Wasser. Und das wieder bei schönstem Segelwetter, sodass die Stimmung bestens war. Der Wind drehte pünktlich und die Sonne schien weiterhin, sodass man nicht unbedingt den Eindruck hatte, über Ostern zu segeln. Am nächsten Tag war das Wetter zwar immer noch schön, jedoch nahmen Wind und Sonne über die Woche immer weiter ab. Am Sonntag hatten wir dann einen „Fotografen“ mit auf dem Motorboot und da der Wind dieses Mal nicht drehte, blieben wir auch den ganzen Tag draußen.

Am selben Abend gingen wir auch noch mit Christian und den mitgereisten Eltern essen, was mittlerweile eine schöne Tradition geworden ist.

Am Montag war dann offizielles Ende, was gefühlt viel zu früh kam, jedoch blieben die meisten Mannschaften noch einen Tag länger. So gingen auch noch am Montag die meisten Boote aufs Wasser, um Abschied von dieser tollen Wochen zu nehmen, denn am Nachmittag kam nach einem Vormittag mit Sonne auch noch einmal etwas mehr Wind.