Bei stürmischem Wetter am Samstag ging es nach der Anmeldung und der Eröffnung gleich aufs Wasser.
Bei ungefähr 20 Knoten setzten wir Segel und fuhren auf den kleinen, aber feinen See. Beim Slippen gab es tatkräftige Unterstützung vom Verein, da der Wind genau auf der Rampe stand, musste man das Boot erstmal zum kleinen Stegausleger ein paar Meter weiter bekommen. Zum Glück hatten die Helfer Anglerhosen an und haben unsere Boote zum Ausleger gebracht, von dem man einigermaßen leicht ablegen konnte. Nach kurzem Warten wurde auch schon die erste Wettfahrt gestartet. Die Vorbereitungsflagge ist hier traditionell Flagge I, wodurch das Starten um einiges interessanter ist.
Auf dem Kurs sind wir Dreieck – Diagonale – Dreieck gefahren, bei jedem Rennen waren wir alle nah beieinander und man musste um jeden Platz kämpfen.
Durch stark drehenden und böigen Wind waren die Wettfahrten anstrengend und auch sehr anspruchsvoll. Kurz bevor noch mehr Wind kam, waren wir am Samstag mit den Wettfahrten durch und zum Glück an Land. Was dann über den See kam, war heftig und hob sogar einen Pirat vom Wagen.

Am nächsten Tag starteten wir wieder mit viel Wind. Zwei Wettfahrten lagen noch vor uns. Es wurde bei jeder Wettfahrt gekämpft, sowohl mit dem Wind als auch mit den anderen Booten. Bei der letzten Wettfahrt haben Klaus und ich uns auch nochmal angeschaut, wie das Korrigieren bei I genau funktioniert, aber durch die richtigen Winddreher konnten wir uns wieder ans Feld heran segeln.

Vielen Dank an den Verein für eine so schöne, wenn auch windige, gelungene Veranstaltung.
Lissa & Klaus