Bericht Schweriner Frühjahrsregatta 2014
7:30 in Berlin los, 10:00 in Schwerin auf der Wiese, 11:30 Start bei bestem Segelwind. Hier bahnte sich Sport an. Der Kurs durfte wegen der ebenfalls startenden 20er Jollenkreuzer nicht zu klein sein, und beim ersten Rennen dauerte die volle Distanz von drei Runden für die Piraten anderthalb Stunden -- das gab es früher regelmäßig, aber seit die ISAF-Weicheier Sollzeiten meist zwischen 45 und 60 Minuten empfehlen, sind viele Segler, mich schließt das ein, nicht nur bedeutend älter, sondern auch bedeutend schlapper geworden. Mann! Ich war echt fertig. Nur die Nahrungszuteilung von einer Banane pro Pause durch Vorschoterin Jule rettete den Kapitän. Weiteres Glück: Die Ixylons stellten eine geringere Gefahr für Leib und Leben dar als zunächst befürchtet.
Rennen Nummer zwei und drei waren mit einer Runde weniger für uns immer noch reichlich in der Länge. Es hat eine Menge Spaß gemacht, sich nach den Teichregatten in Berlin, die im Frühjahr immer die Saison eröffnen, mal auf einem deutlich größeren Revier orientieren zu müssen und sich auf länger anhaltende Winddrehungen einzustellen. Ines, Thomas, Peter und Peter hatten die Sache derart souverän im Griff, dass sie nach drei Wettfahrten am Samstag in der Wertung uneinholbar vorn lagen und im vierten Rennen am Sonntag den Sieg unter sich auszumachen hätten.






