Am 4. und 5. Juni fanden dieses Jahr wieder einmal die Rurseetage statt. Als Jugendregatta war es gleichzeitig auch die Landesjugendmeisterschaft NRW, die wir erfreulicherweise daher auf unserem Heimrevier segeln konnten. Die Wettervorhersage versprach viel Sonnenschein, aber auch Gewitter, das später mit ein paar Regentropfen glücklicherweise an uns vorbei zog.
Mit 12 Booten, davon 9 vom See und 3 von Auswärts, ging es nach den Finns an den Start. Recht konstante 2 Windstärken begleiteten uns durch den ersten Lauf. Doch auf dem letzten Spikurs steckten Robin und Henny, die sich einen großen Vorsprung ersegelt hatten, im Flautenloch fest, sodass Tobias, Nick und wir aufholen konnten. Dank Innenraum an der Leetonne konnten wir uns so den ersten Platz sichern.
Mein Freund Detlef Schwassmann ersetzte meinen Vorschotmann Jörgen Mohns, der glücklicher Papa geworden ist (Glückwunsch von allen Piratenseglern). Schwassi und ich segelten jahrelang erfolgreich zusammen und nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft M/V 1998 auf dem Plauer See, übernahm er selbst erfolgreich das Ruder. Wir segelten beide 1991 das erste Mal auf dem Ratzeburger See mit einem selbstgebauten Piraten (ohne Salinge) und waren dann auch „Feldfüller“. Für mich stand damals schon fest, dass ich mir einen neuen Piraten kaufen würde und dieses vollzog ich dann 1993 mit GER 4144.
Wir hatten am Wochenende Kaiserwetter, 22 Piraten waren am Start und wir segelten 3 Wettfahrten bei optimalen Bedingungen (Windstärke 2 bis 3 aus Nordost).
Da segelt man fast 40 Jahre Pirat, ist das erste Mal in Trier zu Besuch – und muss gleich den Bericht schreiben…. Der Reihe nach: Am 6.5. machten wir uns auf den Weg nach Trier und mussten mal wieder feststellen das Deutschland recht groß ist (Kerstin kommt aus Hamburg). Aber bei der Ankunft wurden wir gleich nett aufgenommen, Zeltplatz optimal mit Blick auf die Mosel, Kaffee und Kuchen im vom Verein selbstbewirtschafteten Clubhaus sowie eine erste Grillrunde am Abend ließen die Fahrt schnell vergessen. Überhaupt können wir die Gastfreundschaft beim PST nur empfehlen, so herzlich wird man nur an wenigen Stellen aufgenommen. Zu nennen ist das Frühstück am Samstag und Sonntag, das Abendessen mit Grill, Salaten und anschließendem Eis sowie nach den Regatten am Sonntag Kaffee und Kuchen. Herzlichen Dank stellvertretend für alle Organisatoren an Familie Hofmann von Kap Herr und Henning Dresel.