Seit seiner Premiere vor 6 Jahren besuche ich den Föhrer Piraten Cup immer wieder gerne. Die Regatta hat einen ganz besonderen Charme. Es geht damit los, dass sich alle Segler Freitagabend am Anleger zu den Inseln treffen, das erste Kaltgetränk zu sich nehmen und dann gemeinsam die Yachten auf die Fähre schieben. Oben auf dem Sonnendeck versammelt sich dann fast das gesamte Regattafeld und stimmt sich auf das Wochenende ein. Einfach herrlich.

Gut gelaunt kommt man auf der Insel an, baut die Rennmaschinen auf und wird im Anschluss auf dem Gelände des Wyker Yacht Clubs mit Speis und Trank versorgt. Generell ist die Regatta auf Föhr ein tolles all-inclusive Wochenende in familiärer Atmosphäre.

Die Wettfahrten sind ebenfalls etwas Besonderes. Für jeden ist etwas dabei. Am Samstag wird nördlich vom Hafen in stromärmeren Gewässern gesegelt. Am Sonntag bekommt man dann die volle Ladung Nordsee vor der Strandpromenade auf die Nase. Wer die Tide nicht einkalkuliert, hat schon vor dem Start schlechte Karten.

Jonas und ich sind zum ersten Mal zusammen gesegelt. Reibungslos und mit “Kölsch, Kippe, Lederjacke” segelten wir eine solide Serie mit einem 5. als Streicher. Sehr zufrieden und müde verließen wir am Sonntag die Insel und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Feld fast ausschließlich aus Jugendlichen, Junioren und Junggebliebenen (GER 4480) bestand.

Bedauert haben alle, dass die heißen Waffeln am Samstag nach dem Segeln an der Slipbahn fehlten. Sie hätten uns allen nach dem Nieselregen so gutgetan.

Ahoy

Jonas und Jasper

 GER 4332 – Hungriger Wolf