Pünktlich um 9 Uhr wurde ich am Samstag geweckt. Die Fock wurde gesetzt und danach ging es an den Kran und ab ins Wasser. Ein schöner Liegeplatz mit Fender und Festmacher war vorbereitet, sodass ich mich bis zum Start an die kühleren Wassertemperaturen gewöhnen konnte. Nach der Steuermannsbesprechung kam mein Steuermann Butze mit Vorschoterin Flurina an Bord, und wir machten uns langsam auf den Weg Richtung Start.
Pünktlich um 13:15 Uhr fiel der Startschuss. Der Wind kam aus einer ungewöhnlichen Richtung, sodass wir kaum Wenden fahren mussten und es für mich recht entspannt war. Das Feld hielt sich anfangs etwas zurück, doch auf der Zielgeraden überspurteten uns noch drei Boote. Der guten Stimmung an Bord tat das jedoch keinen Abbruch. Zurück am Liegeplatz warteten bereits Svenja und Femke auf uns. Die Nummer im Segel wurde schnell umgeklebt und schon ging es wieder los. In dieser Wettfahrt hielt ich mich erst etwas zurück, schaltete dann aber zwei Gänge hoch und meine Kollegen waren so freundlich, vor der Leetonne auf mich zu warten. Am Ende reichte es für einen starken 2. Platz. Anschließend ging es zurück zum Steg, wo Butze und Flu wieder mein Ruder übernahmen.

Der Sonntag brachte eine bessere Windrichtung, aber weiterhin eine sehr leichte Brise. Butze und Flu übernahmen wieder das Steuer und endlich konnte auch der Spinnaker gesetzt werden. Es galt, Ruhe zu bewahren und die leichten Böen optimal mitzunehmen. Die beiden segelten eine solide Wettfahrt und brachten mich auf dem 3. Platz ins Ziel.
Direkt danach stand der nächste Crew-Wechsel an. Diesmal durfte Svenja mit Emma an Bord. Die Wettfahrtleitung hatte schließlich ein Einsehen mit dem leichten Wind und verkündete eine Bahnabkürzung. Svenja und Emma behielten die Nerven und steuerten mich auf einem 4. Platz über die Ziellinie.

Danach traten wir die Heimfahrt an – ein rundum gelungener Saisonabschluss in Münster.
Euer Küstenkind
(gesegelt von Butze, Emma, Femke, Flurina und Svenja)
Danke für die Fotos, Ela!
Meifoto2
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