Bericht Strander Piratenmeeting
Regatta in Strande, früher war das für mich direkt vor der Haustür, jetzt muss ich wie zu jeder Regatta erstmal sieben Stunden mit dem Zug fahren. Aber die Anfahrt scheint sich zu lohnen, bei Windfinder sind viele grüne Balken zu sehen und Lukas hat mir mit Ole einen ziemlich großen Vorschoter vermittelt. Es sieht also nach Optimalen Bedingungen aus!
Nachdem ich die nötigsten noch ausstehenden Reparaturen an meinem Schiff durchgeführt habe, treffen wir uns am Freitagabend in Strande. In kleiner Runde, viel mehr gibt die Meldeliste dieses Jahr leider ja auch nicht her, trinken wir im Jungendraum des YCS noch ein paar Bier.
Am Samstagmorgen sehen die Balken bei Windfinder schon nicht mehr so vielversprechend aus: Aus dem Grün ist mittlerweile ein Gelb geworden und die Bäume rauschen schon ordentlich. Wir werden von dem Verein freundlich willkommen geheißen und machen uns dann auch bald auf den Weg zum Start. Der Wind ist von Anfang an am oberen Ende des zum Regattasegeln geeigneten und die ersten kentern schon vor dem Start. Während der Wettfahrt segeln die meisten dann mehr gegen die Bedingungen als gegeneinander. Wir sind an der Luvtonne noch in einem kleinen Pulk zusammen, aber ab der Leetonne ist sowohl vor als auch hinter uns eine mehr als hundert Meter große Lücke. Bei weiter zunehmendem Wind kämpfen sich dann noch neun von zwölf gestarteten Booten die drei Runden bis ins Ziel. Die letzten nur drei Minuten vor Ablauf des Zeitlimits.
