Meisterschaften 2018

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11.-13.05.2018      80 Jahre Pirat      Langer See (BTB)
17.-21.07.2018      IDJM (Jg. 1999 und jünger)      Steinhude (BSV)
17.-21.07.2018      IDM      Steinhude (BSV)
23.-28.07.2018      JEM (Jg. 1993 und jünger)      Dümmer (SCD)
27.08.2013

Ergebnis Euro 2013

Wir gratulieren Detlef Hegert und Oliver Bajon zum Sieg bei der Europameisterschaft in Tschechien auf dem Lipno Stausee.

Auf Platz 2 folgen Sascha Schröter mit Juliane Hofmann gefolgt von der tschechischen Crew Josef Sivy und Dalibor Sivy.

Europameister Siegerehrung Pirat 2013 Tschechien

Die Ergebnisse findet ihr hier.

Europameisterschaft 2013 in Tschechien auf dem Lipno Stausee

 Da wir, mein Vorschotmann Jörgen Mohns und ich Peter „Paul“ Merten mit unserem Piraten GER 4314 drittbestes Deutsches Boot geworden sind, „dürfen“ wir endlich mal wieder einen Bericht schreiben.

Angereist sind wir schon am Sonntag bzw. Montag. Teilweise waren wir zwischen 10 bis 12 h auf der Piste. Abends dann endlich in gemütlicher Runde konnten die Saisonhöhepunkte ausgewertet werden. …..wenn ich doch in der 7.Wettfahrt der IDM nach rechts gefahren wäre und und und ….Segellatein vom feinsten (über die IDM und die Meisterschaft in Österreich).

Am Dienstag waren dann sechs Piraten zum Proberace am Start und nachmittags war dann endlich die Vermessung (sehr einfach und großzügig) und abends die Anmeldung, wo jeder Teilnehmer ein T-Shirt und ein Kopftuch erhalten hat.

Abends grillten wir zusammen und wer nicht satt wurde holte sich ein halbes Hähnchen aus der Bootshalle.

Das Bier (Budweiser) war lecker, aber ansonsten war die Auswahl an Getränken und Speisen übersichtlich.

Überraschend für uns war, dass sich seit der letzten Europameisterschaft im Jahr 1999 auf dem Gelände nichts verändert hatte. Die sanitären Anlagen waren zwar sauber, aber immer noch im alten Zustand.

Mittwoch starteten wir um 11:00 Uhr mit insgesamt 50 Piraten aus sieben Nationen (Tschechien, Deutschland, Türkei, Ungarn, Österreich, Schweiz, Neuseeland).

Der Wind kam aus NW 2-3, stark drehend und das war an allen weiteren Segeltagen so.

Wir segelten am ersten Tag sehr ausgeglichen und waren nach drei Wettfahrten Erster vor GER 4402 und Jens Bauditz und Susanne Thiel auf Pirat GER 4149. In der ersten Wettfahrt rundeten wir hinter GER 4149 und Anne Bauditz und Sascha Rix auf Pirat GER 4420 als Dritter. Leider konnten wir den Platz nicht halten, da wir auf der Vorwindstrecke zur falschen Seite gesegelt sind und wurden nach drei up & down nur Neunter.

Überraschend am ersten Tag, dass GER 4372, CZ 554 und die Titelverteidiger Svenja Thoroe und Karsten Bredt auf Pirat GER 4450 noch nicht richtig in Form waren, aber wir hatten ja noch sieben Wettfahrten vor uns.

Abends holten wir uns dann halbe Broiler und Bier zum Abendbrot. Einige saßen in kleinen Gruppen zusammen und manche in der ungemütlichen Halle (Tanzmusik Fehlanzeige).

Die weiteren Tageswettfahrten waren immer auf die Startzeit 10:00 angesetzt, das hat keiner von uns verstanden und trat wegen Nebel auch nicht ein. Nach einer Intervention von Carsten Jansen beim Regattadirektor wurde dann die Startzeit der weiteren Regattatage auf 11:00 Uhr verlegt. Der Wind kam dann gegen Mittag immer relativ stabil und wir konnten zur 4. Wettfahrt starten. Die zu spät rausgesegelt sind, hatten Pech, die mussten dann hinterher segeln, da ohnehin Startverschiebung gesetzt war, hätte man die 5 min auch warten können.

Am Donnerstag segelten wir nur 2 Wettfahrten, da der Wind nicht konstant war. 4372, 554, Stephan Fels und Salome Pfisler auf Pirat 537 segelten sehr stark und platzierten sich weit vorne. Wir hatten keinen guten Tag, uns fehlte der Überblick und die Plätze waren auch besch…..(Zwischenwertung Platz sechs mit einer Streichung).

Abends war dann großer Empfang und es gab lecker Schnitzel mit Pommes!!! und Freibier.

Wir saßen alle gemütlich beisammen, schauten uns die Zwischenplatzierung an (super schnell und sehr übersichtlich), ansonsten wurde schon dieser und jener Absacker getrunken. War auch gut so, denn wir mussten ja wieder locker werden.

Freitag wurde dann gegen 12:00 Uhr gestartet und wir segelten drei Wettfahrten.

Heute segelten GER 4372, GER 4450, GER 4402, GER 4450, GER 4299 (Carsten Jansen mit Magnus Hillenberg) und  Simone Wahrendorf  und Annika Oline auf Pirat GER 4399 und auch wir (GER 4314) sehr konstant.

Wir schafften es nach einem Penalty beim Start bis auf Platz 1 zu segeln und wurden in der Wettfahrt guter Dritter.

In der 7. Wettfahrt auf der letzten Vorwindstrecke machten wir eine Halse und übersahen die Mannschaft Greg Wilcox und Jürgen Freiheit auf Pirat 4393. Es kam zu einer Kollision, wir mussten den Spinnaker runter nehmen, zweimal kringeln, Spinnaker wieder hoch und verschenkten damit unseren guten 7. Platz und wurden nur 15. im Ziel. Ich hätte mir aus Ärger über diese Blödheit, in den A…. beißen können und ich hatte es im Gefühl, dass uns dieses Handicap möglicherweise wertvolle Punkte kosten könnte (Medaille eventuell futsch!!!!!!!).

Zwischenwertung 1. GER 4372, 2. CH 537, 3. GER 4402 und wir guter vierter mit allen Chancen auf eine sehr gute Platzierung..

Abends machten wir auf Grund unserer guten Zwischenplatzierung einen Mecklenburger Abend, gaben paar Liter Bier aus und riefen, für manche zu viele, störte mich bis jetzt aber nie, Hacke Beile und die Trinksprüche fehlten natürlich auch nicht.

Sonnabend wurde erst gegen 13:00 Uhr gestartet und morgens machten wir zusammen kleine Spiele, die uns auch gut ablenkten. Es gab dabei auch coole Sprüche und es wurde auch ordentlich gelacht.

Heute war der Tag der Entscheidung, wer wird Europameister und wer 2., 3., 4., 5., und 6., es war noch alles möglich. Wir waren in der 9.Wettfahrt sehr nervös, waren zwischenzeitlich 7. und kamen als 13. Ins Ziel. Es gewann GER 4402 vor GER 4372, CZ 554, GER 4353.

Jörgen und ich glaubten aber immer noch fest daran eine Medaille ersegeln zu können. Es konnte nur noch die Bronzene werden, denn der Vorsprung von GER 4372 und GER 4402 war inzwischen so groß, dass diese den Eurochampion unter sich ausmachen würden. Aber auch hier würde es für GER 4402 sehr schwer werden, denn GER 4372 hatte mittlerweile einen satten Vorsprung von 17 Punkten vor der letzten Wettfahrt.

In der letzten Wettfahrt hatten wir einen Traumstart und gingen hinter GER 4372 als Zweiter um die Tonne, gefolgt von GER 4393 und GER 4450, das sollte nach unseren Wünschen auch so bleiben, denn dann hätten wir unsere Medaille sicher, aber es kam mal wieder ganz anders. GER 4450 segelte die letzte Kreuz ganz allein nach rechts, wir blieben mit den anderen Gegnern auf der linken Seite. Leider drehte der Wind 30 Grad nach rechts, frischte dort auf  und GER 4450 rundete die Tonne eins mit 20 Meter Vorsprung vor uns.

Diesen 2. Platz ließen sich Svenja und Butz (GER 4450) nicht mehr aus der Hand nehmen und wir wurden Dritter. Wir waren der Meinung, dass den 3. Platz nur noch GER 4450 oder wir ersegelt hätten. Aber auch CZ 554 war noch ein heißer Anwärter.

Als dann das Ergebnis über die Großleinwand erschien war es für uns ein bitterer aber dennoch freudiger Moment. Wir waren punktgleich mit dem Dritten Vierter und GER 4450 mit einem Punkt mehr Fünfter. Der anfänglichen Traurigkeit wich die Freude über diese Topplatzierung, die noch besser hätte ausfallen können, wenn wir nicht diesen oben beschriebenen Fehler gemacht hätten.

Im Nachhinein betrachtet war eine tolle Platzierung die wir in einem ausgeglichenen Feld bei anspruchsvollen Bedingungen ersegelt hatten.

Unter Wert geschlagen wurde sicherlich auch Stefan und Salome, die mit einer tollen Serie begonnen hatten, aber dann zu großes Risiko gingen und ein BFD und einen nicht korrigierten Einzelrückruf streichen mussten, das war etwas zu viel.

Gratulieren möchten wir mit  drei fachen Hacke..... Hacke….. Hacke Beilen unseren

Europameistern Detlef Hegert und Oliver Bajon auf Pirat GER 4372, den Vizeeuropameistern Sascha Schröter und Juliane Hoffmann auf Pirat GER 4402 sowie den Dritten Shiva Dalibor und Shiva Josef auf Pirat CZ 554 und allen anderen Platzierten.

Um 18:00 Uhr war dann Siegerehrung und mir kamen bei der Nationalhymne die Tränen, denn es ist nach so vielen Jahren unsere beste Platzierung bei einer Europameisterschaft und darauf sind wir stolz. Leider fielen die Preise bei dem Startgeld von 140,00 EUR sehr dürftig aus, bis Platz sechs einen Pokal, die ersten drei noch eine Medaille und mehr nicht!!!!!!

Die anderen platzierten Piraten hätten sich sicherlich über einen Erinnerungsgeschenk auch sehr gefreut.

Abends gab es dann das Abschiedsbüfett, Freibier von Greg Wilcox, Detlef Hegert und Oliver Bajon. Dank Simone Wahrendorf  hatten wir tolle Musik zum Tanzen und es war eine schöne Segelparty ohne Discjockey.

Morgens wurden dann die Zelte im strömenden Regen eingepackt und um 9:30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.

Wir aus dem östlichen Norden hatten ab Oranienburg über 60 Kilometer Stopp and go und waren gegen 20:00 Uhr endlich zu Hause.

Fazit: Der Lipno Stausee  oder auch das „Böhmische Meer“ ist ein tolles Revier und immer eine Reise wert. Wir haben den See vermessen und viele schöne Campingplätze und tollte Wochenendhäuser gesichtet.

Die Wettfahrtleitung hat sehr umsichtig gehandelt und hatte das Geschehen jederzeit im Griff.

Die Regattaleitung handelte sehr professionell, von großzügig „it`s up to you“ bis diktatorisch, wie sich bei den täglichen Briefings zeigte. Aber durch Gespräche, durch Kommunikation  konnten vermeintliche Probleme  stets gelöst werden. Ein Dank hier vor allen Dingen an Alexander Lehner.

Die Nationen sind leistungsmäßig enger zusammengerückt, das beweist auch der Medaillenplatz der Tschechen. Es gelang unseres Wissens erstmalig einer anderen als der deutschen Nation bei einer Euro auf das Treppchen zu steigen. Weiter so!

Die besten Boote werden nach wie vor in Deutschland gebaut, auch hier hat sich der Angebotsmarkt verbreitert, wenn auch mit deutlichen Qualitätsunterschieden. Bei den Segeln hat sich der Markt auch erfreulich vergrößert, es bieten sich echte Alternativen an.

Auch an Land war es sehr schön, wobei hier mehr die Gemeinschaft zu sehen ist, die auf engstem Raum zusammenhockte und sich pudelwohl fühlte. Diese Piratengemeinschaft ist eine tolle Gemeinschaft und hat zum Glück auch Querdenker, die oft missverstanden werden, es sind keine Querulanten, es sind Piratensegler, die die Klasse voranbringen und ihr nicht schaden wollen. Das haben viele intensive und gute Gespräche gezeigt.

Die Piraten stehen vor einem Wandel und echten Herausforderungen, was die Organisation und die Behauptung als Massenklasse in der stets wachsenden Bootsvielfalt betrifft.

Es muss noch mehr getan werden, um den Piraten weiter auf Kurs zu halten! Wünschen wir den nationalen Klassenorganisationen und auch der IPA dazu die nötige POWER und ein entsprechendes Leadership!

Paul Merten GER 4314 und Carsten Jansen GER 4299        

 Schwerin/Güstrow, 29.08.2013

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