Meisterschaften 2019

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16.-21.07.2019       IDJM       Prenzlau (SCP)
27.7.-1.8.2019       IDM       Borgwedel/Schlei (SVWS)
14.-21.09.2019       EM       Bayramoglu (TUR)
30.09.2013

Bericht Strander Piraten Meeting 2013

Von Likedeelern und Daisy oder kurz nur das, was in Strande wichtig war.

Das Strander-Piratenmeeting am 07./08.09.2013

Der Begriff Likendeeler entstand während der Piraten-Urzeit Godecke Michels und Claus Störtebeckers, als diese zwischen 1390 und 1400 bärtig und mit Messer zwischen den Zähnen die raue Ostsee und später die Nordsee durchpflügten. Bekanntlich war der Beruf nicht ganz ungefährlich und so vereinbarten die Männer unter sich, sozusagen damit die Stimmung stets gut bleibt, die Beute, die sie machten, like zu deelen, eben zu gleichen Teilen aufzuteilen. Hier sind eindeutig erste Ansätze der heute so sehr gewünschten Sozialkompetenz erkennbar. Godecke und Claus wären heute sicherlich bei Sendungen wie „Zimmer frei“ ganz weit vorne gewesen.

Nun, zu WG- Bewerbungsgesprächen kam es in Strande nicht. Aber zu dem Anblick einer recht rauen See, die von den weniger kundigen Binnenrevierseglern mit großem Schreck vor und nach der Steuermannsbesprechung beäugt wurden. Ich muss zugeben, dass auch mir dieser Anblick nach Dümmer und erst recht nach Lipno recht ungewohnt vorkam, beruhigte mich aber dann mit der Feststellung, dass nicht ein Schaumkopf zu sehen war. Und tatsächlich waren draußen dann auch nur drei bis vier Windstärken bei kurzer und dafür recht hoher Welle.

 

Gestartet wurde Samstag pünktlich um 13.05 Uhr. Nicht nur die Startlinie, was ein bisschen schade war, sondern auch der Kurs wurde großzügig ausgelegt. Die anschließenden drei Wettfahrten waren deshalb eine recht sportliche Herausforderung. Erschöpft, platt und sehr hungrig erreichten wir den Hafen.

Kein Wunder also, dass wir Segler dann überpünktlich um 18.30 Uhr nahezu komplett um die gepflegt eingedeckten Tische der Clubgastronomie saßen. Wir waren alle in freudiger Erwartung. Es sollte Gulaschsuppe mit Kartoffeln geben. Doch anstatt der Gulaschsuppe gab es nach kurzem Lob von Seiten der Wettfahrtleiterin über das faire Segeln blitzdonnerartig und völlig überraschend erst einmal einen kräftigen Einlauf von Gastronomiechefin Daisy: Sie hielt uns ein Referat über gleiche Aufteilung der Suppe bei Tisch ( also likedeelen, !! hier also der Zusammenhang zur Einleitung oben !!) Lautstärke, Ruhestörung und Ost-See-Heil-Bad (letzteres langsam in Silben gesprochen). Ihr Blick schweifte düster über die Köpfe der Missetäter des Vorabends. Die Miene hatte etwas so resolut bedrohliches, dass ich mir das spontane dreifache Hackebeil, das mir eigentlich aufgrund der Zurechtweisung auf der Zunge lag, tunlichst verkniff. Ich hätte mich und die anderen Freunde des Hungers wohlmöglich in Bedrängnis gebracht. Und was wäre das für ein Tagesausklang gewesen, ohne Gulaschsuppe.

Stillschweigend akzeptierten wir deshalb Ihren Vorschlag, nicht bis vier, sondern nur bis Mitternacht laut zu sein. Daisy versprach bei guter Führung das Bier im Folgejahr noch günstiger als es jetzt ohnehin schon war anzubieten. Und versöhnlich teilte sie uns mit, dass das feiernde Volk nach Mitternacht im Jugendraum bei geschlossenen Türen weiterfeiern könne.

Die Suppe schmeckte vortrefflich. Wir schaufelten das gute Essen bis zur Unterlippe in uns hinein und Daisy und die Schönen in Rot machte nicht halt, weitere Schüsseln mit Gulasch und Kartoffeln nachzureichen.

Tatsächlich war es dann um Mitternacht still auf dem Clubgelände. Das sportliche Segeln vor der Gulaschsuppe, der Starttermin am Folgetag (10.00 Uhr) und sicherlich auch Daisys Ansprache hatten ihre Wirkung gezeigt.

Mein Verdauungstrakt war auch vorwiegend leise, hatte aber viel Arbeit zu leisten. Erschöpft schliefen wir beide gegen vier Uhr ein.

Am Folgetag ging es also um Punkt 10.00 Uhr weiter. Die Startlinie war nicht kürzer, dafür aber die Kurse deutlich. Die vierte Wettfahrt dauerte 36 Minuten (2-3 Beaufort), die fünfte Wettfahrt (ca. 50 Minuten bei einem Dreieck mehr und auffrischenden 4-5 Beaufort).

Und was ist zum Segeln zu sagen ?

Insgesamt waren beachtliche 31 Schiffe am Start. Darunter erfreulicherweise sehr viele jüngere Segler von Amrum und Föhr, Wedel und Hamburg. Toll fand ich die Unterstützung durch Steffen (Hein-Werft), der durch sein Engagement die Klasse gewaltig fördert.

Alle jüngeren und neuen Segler haben die Wettfahrten super bewältigt. Die Bedingungen waren nicht leicht. Die älteren Segler mussten sich bemühen, die jüngeren auf Abstand zu halten. Über Kai Hendrik und Vorschoter sowie Jannis Peters und Vorschoter (das Namensproblem der Vorschoter spreche ich unten noch einmal an) haben wir in der fünften Wettfahrt nicht schlecht gestaunt. Die Erfahrung mit dem Bootstrimm und das Teamgewicht waren noch unser Vorteil. Einige wurden seekrank, andere gewannen neue Erkenntnisse in Sachen Schwertsicherung und cool-down an der Startlinie.

Und die Siegertypen: Svenja und Butze dominierten das Feld durchweg mühelos. Keiner konnte nur ansatzweise deren Geschwindigkeit erreichen. Kira und Lukas segelten verdient den Zweiten.

Zu guter Letzt bleibt festzuhalten, dass Organisation und Bewirtung durch Daisy und ihr Team hervorragend war. Natürlich hatte sie auch mit der Ruhestörung Recht. Auch Dank an die Clubmitglieder für das reichhaltige Frühstück. Einen weiteren Dank gilt der Wettfahrtleitung. Sie haben die Startlinie – wenn auch zu lang - stets perfekt ausgelegt. Bei einseitiger Bevorteilung wurde konsequent AP (Startverschiebung) gesetzt und die Linie sofort korrigiert. Gestartet wurde stets mit P, die Schwarze Flagge war überflüssig. Bei langanhaltender Winddrehung wurde mit C (Änderung des nächsten Bahnschenkels) reagiert. Fünf rasch durchgeführte Wettfahrten ließen Strande zu einem lohnenden Regattawochenende werden.

Als kleine Kritik sei nur angemerkt, dass bei Preisverleihungen nicht nur der Steuermann, sondern beide, Vorschoter und Steuermann, erwähnt werden sollten. Auf dem Pirat kämpft man immer noch zu zweit und nur das gut eingespielte Team kann mit aufgeteilten Aufgaben wie Startlinienpeilung, Kompassansage, Wind- und Feldbeobachtung usw. erfolgreich segeln.

Wir kommen gerne wieder.

Die Ergebnisliste findet ihr hier.

Christine und Kai, GER 4353

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